Montag, 26. Dezember 2016

S. Stephani Protomartyris

S. Stephani Protomartyris

Fest des Hl. Erzmartyrers Stephan
(Messtexte: Schott; Quelle Messbuch Mariawald)


Stationskirche: St. Stephanus auf dem Cälius
2. Kl. – Farbe rot


Einführung


Nach dem Zeugnis des hl. Gregor von Nyssa († um 394) wurde das Fest des hl. Stephan und das des hl. Apostels Johannes im Morgenland schon im 4. Jahrhundert gefeiert.

Mit dem hl. Stephanus, in dessen Heiligtum wir uns im Geiste eingefunden haben, sehen wir uns rings von Feinden des Heils umgeben (Fleisch, Welt, Satan). Wir erheben den Blick nach oben, zu Christus, und flehen ihn um Hilfe an (Intr.). Die Lesung zeigt uns im hl. Stephanus den Weg, der zu Christus führt: den Weg des Glaubens, des Bekennermutes, der Bereitschaft, für Christus alles hinzugeben. Entschlossen, mit ihm diesen Weg zu gehen, sind wir stärker als unsre Feinde: sie unterliegen und ernten Gottes Strafe (Evang.). – Im Opfergang bringen wir, wie ein anderer Stephanus, unser Ich, unser Herz, unser Leben als Opfergabe auf dem Altare dar und sprechen mit ihm: «Nimm meinen Geist», mein Leben, mein Alles hin (Offert.).


Die Heiligenfeste der Weihnachtsoktav

Die Feste des hl. Stephanus, des hl. Johnannes und der hll. Unschuldigen Kinder sind zum Teil schon älter als das Weihnachtsfest und stehen ursprünglich mit diesem in keinem inneren Zusammenhang. Gleichwohl läßt sich eine gewisse Beziehung dieser Feste zum Weihnachtsgeheimnis finden: sie zeigen, wie sich die erste Ankunft Christi in ihrer erlösenden und umgestaltenden Kraft an den Seelen fruchtbar erweist und diese der zweiten Ankunft Christi auf dem Wege des Martyriums, der liebenden Entsagung (Stephanus), sowie der Jungfräulichkeit, der Liebe und der Unschuld (Johannes, Unschuldige Kinder) entgegenführt.

Die Heiligen der Weihnachtswoche sind das untrügliche Zeugnis für die Wahrheit und die Fruchtbarkeit der ersten Ankunft Christi an Weihnachten: sie sind ganz deren Wirkung und Frucht. Auch sind sie die gnadenvolle Verwirklichung des vollkommenen Heiles im Himmel und dadurch das sichere Unterpfand dafür, daß auf die erste Ankunft Christi an Weihnachten die Enderlösung in der zweiten Ankunft Christi erfolgen wird. Sie sind uns endlich Vorbild, Leuchte und Hilfe auf unsrem Gang dieser zweiten Ankunft Christi entgegen.

Introitus: Etenim sederunt

(Ps. 118, 23 86 u. 23)
Es sitzen die Fürsten zu Gericht und sprechen gegen mich; böse Menschen verfolgen mich. O hilf mir, Herr, mein Gott; denn treu ergeben ist Dein Knecht Deinen Geboten. (Ps. ebd. 1) Selig die Makellosen auf dem Lebenswege, die wandeln nach des Herrn Gesetz.
V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. – Es sitzen die Fürsten (bis zum Ps.).


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Oratio I

Oratio II

Lectio

(Act. 6, 8-10; 7, 54-59)

Graduale

Graduale: Sederunt principes

(Ps. 118, 23 u 86; 6, 5)
Es sitzen die Fürsten zu Gericht und sprechen gegen mich; böse Menschen verfolgen mich. Hilf mir, mein Herr und Gott; um Deiner Barmherzigkeit willen errette mich.




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Alleluja: Video caelos

(Apg. 7, 55)
Alleluja, alleluja. 
V Ich sehe den Himmel offen, und Jesus zur Rechten der Kraft Gottes stehen. Alleluja.



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Evangelium

(Matth. 23, 34-39)

Offertorium: Elegerunt Apostoli

Act. 6, 5; 7, 59
Die Apostel wählten den Stephanus zum Diakon, einen Mann voll Glaubens und Hl. Geistes. Ihn steinigten die Juden; er aber sprach betend: «Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!» Alleluja.



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Secreta

Præfatio

Communicantes

 

Communio: Video caelos

(Act. 7, 55 58 u. 59)

Ich sehe den Himmel offen, und Jesus zur Rechten der Kraft Gottes stehen. Herr Jesus, nimm meinen Geist auf, und rechne ihnen diese Sünde nicht an!




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Postcommunio







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